Aufstellungen

In der Aufstellungsarbeit werden innere und äußere Beziehungen sichtbar gemacht, die im Alltag oft unbewusst wirken. 

Dadurch können verborgene Dynamiken erkannt werden, die Einfluss auf Gefühle, Entscheidungen oder wiederkehrende Muster und Motive haben.

Je nach Thema arbeite ich mit unterschiedlichen Formen der Aufstellungsarbeit, zum Beispiel im Einzelsetting mit Figuren oder Bodenankern sowie im Gespräch.

So kann der Prozess flexibel an deine Situation angepasst werden und das sichtbar machen, was für dich gerade relevant ist. Dies ermöglicht neue Perspektiven und kann zu mehr Klarheit und innerer Entlastung führen.

Arten der Aufstellunsgarbeit

Die Aufstellungsarbeit kann auf unterschiedliche Weise angewendet werden, je nach Anliegen und Rahmen der Begleitung. Allen Formen gemeinsam ist, dass innere oder äußere Zusammenhänge sichtbar gemacht werden, die im Alltag oft unbewusst wirken.

In der Einzelarbeit arbeiten wir mit Stellvertretern in Form von Figuren, Bodenankern oder über das innere Erleben im Gespräch. Dadurch können Beziehungen, innere Anteile oder belastende Situationen räumlich dargestellt werden.

Diese Form eignet sich besonders, wenn du dein Thema in einem geschützten, persönlichen Rahmen betrachten möchtest. Sie ermöglicht ein ruhiges und konzentriertes Vorgehen, bei dem sich Schritt für Schritt neue Perspektiven entwickeln können.

Strukturaufstellungen: hier werden bestimmte Lebensbereiche oder Fragestellungen in Beziehung zueinander gesetzt – zum Beispiel Familie, Partnerschaft, berufliche Situationen oder innere Konflikte. Dadurch werden Dynamiken sichtbar, die zuvor möglicherweise nicht greifbar waren. Ziel ist es, Zusammenhänge besser zu verstehen und eine neue innere Ordnung zu ermöglichen.

Innere Anteile und emotionale Aufstellungen: bei dieser Form liegt der Fokus stärker auf inneren Prozessen. Unterschiedliche Gefühle, Bedürfnisse oder innere Anteile können sichtbar gemacht und in Beziehung zueinander gesetzt werden.

Das kann helfen, innere Spannungen besser zu verstehen und mehr Klarheit über eigene Bedürfnisse, Motive und Reaktionen zu gewinnen.

Grundhaltung der Arbeit

Unabhängig von der Form steht immer das Verstehen der inneren Zusammenhänge im Vordergrund. Es geht nicht um Bewertung, sondern um das Sichtbarmachen dessen, was wirkt – und um die Möglichkeit, daraus neue innere Bewegungen entstehen zu lassen. Wichtig: wir arbeiten immer in deinen inneren Bildern, mit dem Ziel einen für dich passenderen Platz zu finden.


Anwendungsbereiche

Aufstellungsarbeit kann besonders hilfreich sein, wenn du dich in einer oder mehreren dieser Situationen wiederfindest:

  • du gerätst immer wieder in ähnliche Beziehungskonflikte, ohne genau zu verstehen warum
  • du fühlst dich innerlich hin- und hergerissen zwischen Entscheidungen oder Lebenswegen
  • du hast das Gefühl, viel zu geben, aber selbst zu kurz zu kommen
  • du erlebst emotionale Belastung in familiären Beziehungen, die dich bis heute beschäftigt
  • du fühlst dich trotz äußerem „Funktionieren“ innerlich unruhig oder blockiert
  • du hast das Gefühl, nicht richtig bei dir selbst anzukommen oder dich selbst nicht klar zu spüren
  • du merkst, dass alte Erfahrungen oder Prägungen dich heute noch beeinflussen
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